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ich, am Weg


WIENER WALLFAHRERWEG 06
(29.05. - 02.06.2012)

Strecke gesamt: ca. 119,8km 
Dauer: ca. 30 Std. (3,5 Tage)

Aufstieg: ca. 3022m
Abstieg: ca. 2440m

Etappen:
1. Tag: Perchtoldsdorf - Weissenbach an der Triesting
2. Tag: Weissenbach an der Triesting - Rohr am Gebirge
3. Tag: Rohr am Gebirge - Gscheid
4. Tag: Gscheid - Mariazell

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1. Etappe: PECHTOLDSDORF - WEISSENBACH AN DER TRIESTING
Distanz: ca. 34,5km  Höhenmeter bergauf: ca. 1230m Höhenmeter berab: ca. 1100m / Unsere (netto) Gehzzeit: ~ 10 Std.

Von Perchtoldsdorf weg folgte der erste Anstieg über den Wiener Wald hinauf zur Josefswarte. Hier konnte man sich von der Großstadt mit einer sagenhaften Aussicht verabschieden. Anschließend folgte der Abstieg durch den Wald vorbei der großen Föhre, dessen Kraft nach einer Umarumg auf die Pilger überspringen sollte. Mit neuer Baumkraft ging es also weiter hinab nach Sittendorf, ehe ein erneuter Anstieg über den Füllenberg, die Heimat der Pferdezüchter, folgte. Schließlich erreichten wir Heiligenkreuz. Doch dann begann erst der schwerste Teil der ersten Etappe. Nach Mayerling hinab in den Süden folgte das Tal um Maria Raisenmarkt, von wo aus ein steiler verwilderter Weg hinauf auf die Ruine Arnstein folgte. Über den Bergkammweiter, vorbei am Peilstein und dem Peilsteinschutzhaus, erreichten wir schließlich Neuhaus. Von dort folgte der Endspurt zum Ziel des ersten Tages. Die Gaststätte "Bruthenne" bei Weissenbach an der Triesting.

2. Etappe: WEISSENBACH AN DER TRIESTING - ROHR AM GEBIRGE
Distanz: ca. 31km  Höhenmeter bergauf: ca. 1000m Höhenmeter berab: ca. 700m / Unsere (netto) Gehzzeit: ~ 8 - 8,5 Std.

Der anstrengenste Tag stand uns bevor. Zunächst folgten wir dem Further Bach bis nach Schrommenau, dem Eingang des Steinwandgrabens. Dort folgte ein langer Weg hinab bis zum Wildschützenloch und dem Eingang der Steinwandklamm. Hier folgte wieder ein steiler Aufstieg nach Kräuth ehe es erneut steil hinab bis nach Thal ging. Nun mussten wir das endlos scheinende Tal von Lamweg durchquären ehe es richtig zur Sache ging. Der Aufstieg zu unserem höchsten Punkt sollte folgen. Der Unterberg. Zunächst führte ein steiler Weg, genannt Myralucke, hinauf bis zur Ski Region Unterberg. War es bis dort hin schon schwer, erklommen wir noch die Skipiste bis nach oben zum Unterbeg Schutzhaus auf 1187 Meter Höhe. Belohnt von der Aussicht stürzten wir uns erneut ins Tal entlang des Rainbaches bis zum Ziel unseres zweiten Tages. Nämlich die Gaststätte Kaiser Franz Josef in Rohr am Gebirge.


3. Etappe: ROHR AM GEBIRGE - GSCHEID
Distanz: ca. 30km  Höhenmeter bergauf: ca. 940m Höhenmeter berab: ca. 660m / Unsere (netto) Gehzzeit: ~ 9 Std.

 

Ein frischer Morgen brachte frischen Wind und wir durchquärten die Wälder von Krumbach und erreichten den Bikertreff beim Gasthaus "kalte Kuchl". Von hier aus folgte der Einstieg ins Tiefental, welches mit ruhiger Einsamkeit glänzte. Erneut bekamen wir es mit einem steilen Anstieg auf das Hochreith. Ein Weg der Teilweise nicht ungefährlich verlief. Ebenso der Abstieg durch den Wald ehe man die Kurve von Seebach erreichte. Schließlich ging es gemächlich hinab nach St. Aegyd im Neuwalde. Es folgte der letzte Anstieg des Tages. Und dieser sollte erneut steil verlaufen. Entlang der Unrechtstraisen ging es hinauf über das Gscheid bis zum Ziel unserer dritten Etappe. Das Gasthaus Raffinger am Kopf von Gscheid.


4. Etappe: GSCHEID - MARIAZELL
Distanz: ca. 24,5km  Höhenmeter bergauf: ca. 260m Höhenmeter berab: ca. 350m / Unsere (netto) Gehzzeit: ~ 6 - 6,5 Std.

 
Es hatte die ganze Nacht geregnet und auch am Morgen ging es nass zur Sache.
Nach einem Missverständnis mit dem Plan kehrten wir über Michbühel entlang der Hauptstraße in Ulreichsberg ein. Dort folgten wir aber der Via Sacra zurück zu unserem Wiener Wahlfahrerweg, welche sich vor der Puchtlwirtin trafen. Ein kurzer Anstieg brachte uns zu einem der schönsten Flecke unseres Wegs. Nämlich der Hubertussee mit der bekannten Hubertusquelle.
Das Ziel rückte immer Näher und so folgte der lange Abstieg über den Habertheuersattel hinab über St. Sebastian. Schließlich erreichten wir unser Ziel "Mariazell".