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ich, am Weg

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Wien WRU "halbe Gschicht 64 km" 2015
01.11.2015 09:05


Einst sagte ein großer Ultraläufer: "Nur wer sein Ziel kennt - findet den Weg!"

Ich bin zwar kein Extremsportler, aber diese Zeilen könnten treffender nicht sein. An diesem 31. Oktober habe ich mich für das Training der letzten Monate belohnt.
Mein Ziel war es die Silberklasse zu erreichen. Dafür war eine Zeit von unter 12 Std. nötig. Daher kann ich es noch gar nicht so recht glauben, das ich das Ziel bereits nach 10 Std. und 12 Min. erreichte!

 


Der Plan ging auf...

Mein Vater Josef "Joe" betreute mich die ganze Zeit über mit dem Rad. *Danke*
Gestartet wurde beim Ella Lingens Gymnasium im 21. Bezirk von Wien. Das Wetter spielte auch mit. Prima! Die ersten  8 Kilometer bis zur Donau legte ich mit Nordic Walking Stöcke in einem gleichbleibenden Tempo zurück. Diese Phase nutzte ich um den Körper in Schwung zu bringen.
Danach legte ich die Stöcke ab und ging in den Jogging Modus über, welchen ich weitere 12 Kilometer bis zum Eingang in die Lobau aufrecht halten konnte.
In der Lobau griff ich wieder auf die Walking Stöcke zurück und hielt ein passables Tempo mit ca. 6 km/h.

So erreichte ich die Esslinger Furt bereits nach 4 Std. und 37 Min. Inzwischen war die Nacht über Wien hereingebrochen. Mit Warnweste und Stirnlampe hielt ich mein Walkingtempo aufrecht.
Gemeinsam mit Vater Joe erreichte passierte ich die Esslinger- und später die Breitenleerstraße. Immer wieder begleitet von der klaren Nacht und den Lichtern der Großstadt.

 


Angetrieben von der Motivation erwalkte ich Süssenbrunn und später Gerasdorf bei Wien. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich 47 km zurückgelegt. Meine Energie lies dann erstaunlicherweise eine weitere Jogging Einheit zu. Diese hielt dann bis Stammersdorf an.
Dann folgte das fiese Stück über den Bisamberg. Zunächst ging es über die Weingärten hinauf bis zur Stammersdorferstraßen Querung in die Broschäcker.

Nach einem kleinen Kampf mit den wenigen aber intensiven Höhenmetern gelangte ich auf den Bisamberg. Von hier an ging es nur noch bergab bis nach Stammersdorf zurück.
Dort schloss sich der Kreis am Marchfeldkanal und ich joggte mit dem Rest Adrenalin noch ins Ziel.

 

Fazit:

Ich bin sprachlos. Es ist ein tolles Gefühl. Ich habe mein Ziel nicht nur erreicht, sondern meine persönlichen Grenzen zerschmettert.
Es ist schön, wenn man erleben darf wie sich Training mit Spass am Sport und eine gute Vorbereitung auf den Event auszahlen.

Mein Respekt gilt allen Teilnehmern - egal ob 130 oder 64 km oder Staffel - sowie den Organisatoren des Events. Auch meine lieben Lauffreunde habe ich alle wiedergesehen.

Also einfach nur ein Rund (uma) dum perfekter Tag!


 

ICH, AM WEG & ICH, AM RAD Special
"CHECK DER WRU 64 HALBEN GSCHICHT`"

Vor dieser Herausforderung besichtigten Vater Joe und ich die Strecke um uns optimal vorzubereiten.

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