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ich, am Weg

24
Ap
von Bad Vöslau nach Perchtoldsdorf
24.04.2013 23:27

Der selbst erstellte 6 Warten-Marsch!

Dieser Tagesmarsch hat es wirklich insich. Nicht nur das man am Abend ganz schön geschafft ist, nein man hat wirklich etwas bewegt und erlebt. Meine geplante Tour von Bad Vöslau bis Perchtoldsdorf ist doch satte 37 Kilometer lang und somit alles andere als ein kleiner Wanderspaziergang.
Somit ist diese Tour auch länger als meine bislang längste Weitwanderetappe.

Trotzdem, ich kann Jedem - der dieses Abenteuer auf sich nimmt - versprechen, dass Sie oder Er auf seine Kosten kommt und am Ende von einer absolut gelungenen Tour berichten kann. Man sollte sich aber auf jeden Fall genug Zeit nehmen, dann man ist schon zwischen 10-12 Stunden unterwegs.

Wegbeschreibung:

Ich starte diese lange Tour sehr sehr früh beim Bahnhof Bad Vöslau und marschiere gleich die Bahnstraße entlang bis ich die Badner Straße erreiche. Dort orientiere ich mich am Thermalbad Bad Vöslau, biege dort links in die Maital Straße ein und folge dieser bis ich den Kurpark und den Eingang in den Baumlehrpfad erreiche.


Thermalbad Bad Vöslau

Steinstufen hinauf auf den Harzberg


Dort angekommen halte ich mich links vom Kinderspielplatz und marschiere hinauf zur kleinen Waldandacht. Hier halte ich mich weiter links und steige weiter den Berg hinauf bis ich Harzbergstraße überquere. 

Es folgt ein Aufstieg über Steinstufen hinauf durch den Wald bis man schließlich auch schon vor der Jubiläumswarte am Harzberg steht. Daneben gibt es auch ein Gasthaus. Die Aussicht von der Jubiläumswarte ist überragend und erstreckt sich bis weit in den Süden ins Wiener Becken hinein.


1. Warte: die Jubiläumswarte am Harzberg

Aussicht in Richtung Anninger


Über die Steinstufen geht es nun wieder hinab zur Harzbergstraße welcher ich nun bis zu einer Kreuzung nordwestlich folge. Dort verlasse ich die Straße und biege rechts in einen Karrenweg ein. Ich folge diesem Weg bis ich schließlich zur Waldandacht gelange. Diese ist auch gleichzeitig das ende des Bad Vöslauer Waldlehrpfads.

Ich marschiere nun nach der Waldandacht rechts an der Markeriung für den Kaiserstein vorbei und bewege mich nun auf dem Mödlinger Rundweg/Beethofenwanderweg in den Norden und genieße die Aussicht auf Sooß. Ich bewege mich stets am Waldrand der Sooßer Waldes. Am Fuße des Sieghartstalgraben verlasse ich die Weitwanderwege und marschiere rechts in den westlichen Teil der Stadt Baden. Dabei steige ich an der Römerbergstraße ein welche in die Probusgasse einmündet. An der Kreuzung zur Waldgasse halte ich mich links bis zur Kreuzung in die Steinbruchgasse. Hier wandere ich nicht in den Graben hinein, sondern halte mich rechts entlang der Siedlungen. Links von mir lasse ich die Königshöhle und auch die Ruine Rauheneck hinter mir. Mein Weg führt mich dabei gerdewegs nach St. Helena, dem Eingang in das westlich führende Helenental. Dabei überquere ich den Fluss Schwechat und finde mich nun zwischen zwei Burgruinen. Die besagte Burg Rauheneck und die vor mir stehende Ruine Rauhenstein.

Ich steige rechts an der Ruine Rauhenstein vorbei udn folge dem Wienerwald-Weitwanderweg sowie dem Voralpenweg, verlasse diese jedoch für einen kleinen Umweg entlang eines Waldgrabens, dem Ausläufer des Mitterberg.
An einer Kreuzung marschiere ich jedoch wieder talswärts bis ich erneut den Wienerwald-Weitwanderweg und den Voralpenweg erreiche. Nun folge ich den Wegen nordöstlich durch den Wald. Rechts von mir umrunde ich mit jedem Schritt Baden. Bei der nächsten Kreuzung marschiere ich nicht talwärts zum Gasthof Rudolfshof sondern steige nördlich um einen Graben herum und erreiche so schließlich die nächste Aussichtswarte. Die Theresienwarte.


2. Warte: die Theresienwarte

Aussicht in den Wienerwald


Es geht weiter talwärts entlang dem wiedererlangten Voralpenweg und Wienerwald-Weitwanderweg. Kurz vor der Schiestlstraße biegt der Weg jedoch links um den Mitterberg herum ab und ich gelange in die Siedlung Einöde.

Dort ist der Pfafstättner Kogel mit der Kleshemwarte bereits angeschrieben. An den Einödhöhlen geht es nun wieder über einen steinigen Waldgraben aufwärts und zwar entlang des kleinen Kientals. Hier gesellt sich auch wieder der E4 Zypern-Tarife Weg hinzu. Dieser Weg ist schon ein klein wenig anspruchsvoller. Nach ca. 200 Höhenmetern erreicht man schließlich den Pfafstättner Kogel auf 541 Meter und die Klesheimwarte bei der Rudolf-Proksch-Hütte.


3. Warte: die Kleshemwarte

Aussicht zurück zum Harzberg und Bad Vöslau


Nach einer Stärkung bei der Rudolf-Proksch-Hütte geht es nun weiter. Ich verlasse den Voralpenweg und Wienerwald-Weitwanderwg und bewege mich nun nordwestlich vorbei am kleinen Schweinkogel zu meiner Rechten und dem kleinen und großen Haselgraben zu meiner Linken. Ich lasse auch den großen Schweinkogel und den Lehnstuhl hinter mir und überbrücke auch den Ausgang des Pfaffengrabens bis ich zu einer weiteren Kreuzung komme.

Ich folge dem Mödlinger Rundwanderweg, biege aber bei der nächsten Weggabelung rechts ein und steige auf den Hochanninger auf 675 Meter. Dort wartet bereits die nächste Aussichtswarte auf mich. Und zwar ist dies der steinerne Turm der Wilhelmswarte.


4. Warte: die Wilhelmswarte

Blick vom Anninger


Nun passiert mir ein kleines Hoppala das mir künftig gestattet ein GPS Gerät zu besorgen. Ich verlaufe mich und marschiere durch den Wald talwärts und bewege mich immer mehr auf den Siebenbrunnengraben zu. Schließlich merke ich dies und marschiere zurück zur Wilhelmswarte.
(Diese Bonusmeter müsst ihr natürlich nicht machen *gg*)

Schließlich finde ich doch den richtigen Weg und wandere über den Anninger Sattel nördlich zum Vierjochkogel. Dort ist bereits das Anninger Schutzhaus neben dem Eschenkogel angeschrieben. Dort gelange ich schließlich auch hin. Natürlich darf der Besuch der Jubiläumswarte neben dem Eschenkogel nicht fehlen.


5. Warte: die Jubiläumswarte (Anninger)

Aussicht auf Hinterbrühl


Was nun folgt ist der Abstieg vom Anninger über den Eschenbrunngraben zwischen dem Eschenkogel und der Steinwand. Es geht über Wurzel, Stock und Stein immer tiefer hinab. Ich folge dem Weg nördlich ins Tal und lasse auch den Brenntenberg und den kleinen Anninger zu meiner Rechten hinter mir.

Nach einigen Höhenmetern gelange ich schließlich über das Kiental und der Kientalgasse in die Ortschaft Holdrichsmühle. Dort überquere ich die Gaadner Straße und folge der Hauptstraße in den Nordosten. Dort überquere ich den Weissenbach. Der Rossegersteig innerhalb der Siedlung führt mich schließlich nach Hinterbrühl.

Nach dem Rosseggersteig folge ich recht der Waldgasse bis zur Ecke Schöfflweg, dem ich nun links folge. Es dauert nicht lange und ich erreiche den Hundskogelweg, der mich nun wieder etwas bergauf in Richtung Hundskogel führt. Ich steige aber nicht auf den Hundskogel sondern marschiere weiter entlang der Hagenauerstraße bis diese eine enge Rechtskurve macht. Hier verlasse ich die Hagenauerstraße und marschiere weiter unter der Wiener Aussenring Autobahn zwischen Hochleiten und Gießhübl hindurch. Schlielßlich gelange ich auf die Gießhübel Hautstraße welcher ich zunächst links folge. Die erste Abzweigung rechts führt mich in die neue Perchtoldsdorfer Straße welcher ich dann links bis zum Hochleitenbach folge.

Die neue Perchtoldsdorfer Straße wird nach einer Rechtskurve zur Herzogbergstraße. Ich biege links ab und gelange in die Tirolerhofsiedlung. Dort bewege ich mich rechts entlang des Tannenwegs bis zum Birkenweg. Dort biege ich kurz links ab und folge dann gleich wieder rechts dem Birkenweg.
Hier verlasse ich nun die Siedlung und ich wandere am Waldrand des Schirgenwaldes. Rechts von mir taucht bereits der Ort Perchtoldsdorf auf und ich könnte hier schon in den Ort hinein wandern. Doch mir fehlt noch eine Aussichtswarte.

Beim Schirgenwald folge ich nun der Kardinalwaldstraße weiter in den Norden, immer noch dem Waldrand folgen. An der Kreuzung zu den Lindbergebenen marschiere ich dann nicht der Elisabethstraße in den Ort hinein, sondern biege links in den Wald ab. Hier ist bereits die Kammersteiner Hütte sowie die Josefswarte angeschrieben. Erneut werden einige hundert Meter durch den Wald nach Oben zurückgelegt.  Nahe der Waldandacht stoße ich dann auf den Wiener Wallfahrerweg und stehe dann auch sogleich vor der Josefswarte bei der Kammersteinerhütte.


6. Warte: Josefswarte

Aussicht auf Wien


Der Tag neigt sich langsam dem Ende und es folgt noch der Abstieg von der Kammersteiner Hütte entlang des Wiener Wallfahrerwegs talwärts nach Perchtoldsdorf. Auch der Voralpenweg und der Nordalpenweg begleiten mich.

Dieser Weg kann sich nach sovielen Kilometern und Höhenmetern schon etwas in die Länge ziehen, doch bleibt stark. Ihr habt es bald geschafft. Ich verlasse den Wald und erreichte den Westrand von Perchtoldsdorf bei der Hyrtlallee, welcher ich nun östlich folge.  Nicht lange und ich erreiche den Begrischpark nahe der Pfarrer-Karl-Seemann-Promenade

Diese führt mich direkt zum Paul Katzberger Platz an der Pfarrkirche St. Augustin bzw. der Burg zu Perchtoldsdorf. Der Zielort ist also erreicht! Super!

Nun marschiere ich noch enltang der Türkengasse rechts in die Neustiftgasse. Der Christoph Glück Gasse folge ich dann links bis zur Ecke Franz-Josef-Straße wo ich rechts einbiege. Bei der Brunnergasse biege ich dann links in die Salitergasse ein und folge dieser östlich entlang bis zu einem Kreisverkehr. 

Gleich daneben befindet sich der Bahnhof Perchtoldsdorf.

Pfarrkirche St. Augustin und Burg zu Perchtoldsdorf.

Pestsäule


Infobox:

Jubiläumswarte Harzberg
Theresienwarte
Kleshemwarte
Wilhelmswarte
Jubiläumswarte Anninger
Josefswarte

GPS Karte HIER downloaden!

VIDEO CLIP:

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