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ich, am Weg

20
M
Polymorphe Züge
20.03.2016 18:42

Die Wir, am Weg März Tour beschäftigte sich mit dem Thema "Zug und Züge" innerhalb unserer Bundeshauptstadt Wien. Die Vorlage dafür stammte diesmal nicht aus meiner Feder, sondern kommt aus dem Buch "Wien geht 2" von WildUrb.

Bereits im Vorjahr wollte ich diesen Wanderspaziergang in Angriff nehmen, doch aus diversen Gründen kam es irgendwie nicht dazu. Nun hatte es sich aber als tolle März Tour angeboten.

Diese WildUrb Tour startete also beim Wiener Stadtpark und führte nach dem Heumarkt direkt zur großen Ungarbrücke. Und hier begann das Abenteuer "Zug" bereits. Hier erstrecken sich die Gleise der Nord-Süd Verbindung. Unser Weg führte uns nun in den Süden entlang der linken Bahngasse. Vorbei am Josef Hyden Institut und einem Hufbeschlags Museum erreichten wir wenig später schon die russisch-orthodoxe Kathetrale im Botschafterviertel.
Weiter ging es über die rechte Bahngasse zum Bahnhof Rennweg.

Entlang der Adolf-Blamauer-Gasse erreichten wir dann einen der Hotspots entlang dieser Tour, nämlich dem Gebiet um das Projekt Eurogate auf den ehemaligen Aspanggründen. Das Geheimnis über den "verschwundenen Bahnhof" könnt Ihr im Buch selbst nachrecherchieren. Das ist ziemlich spannend.

Nach einem kurzen Abstecher durch den Schweizerpark - nahe des Wiener Hauptbahnhofs - erreichten wir den nächsten Hotspot dieser Etappe, nämlich das riesige Gelände der Kaserne Arsenal. Das war auch für mich sehr aufregend, denn hier war ich noch nie gewesen. "Der Krieg gehört ins Museum" - treffender kann ein Slogan nicht sein. Die ehemalige Kaserne zur Demonstration der Staatsmacht dient heute einem Militärmuseum, Laborkomplex und Bau- sowie Probestätte des Theaters Wien. In ihr findet man auch die Arsenalskirche wieder, welche als Bauvorbild für die Saint-Chapelle in Paris diente.

Nach dem Arsenal gelangten wir auch schon in das letzte Drittel der Tour. Nach der Unterführung der A23 wartete der letzte Hotspot. Die, durch den Bau des Hauptbahnhofs, geretteten ÖBB Werkstätten.

Im Anschluss folgte noch ein schöner gemütlicher Spazierausklang bis zum Bahnhof in Simmering wo diese Tour endete.

Ja! Dieser Wanderspaziergang hat echt großen Spass gemacht. Auch ich habe wieder ganz neue Eindrücke von meiner Heimatstadt gewinnen dürfen. Die Strecke war gut gewählt und ich denke ich kann in Zukunft noch mehrere WildUrb Tracks ausprobieren.

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Infobox:

WildUrb Homepage
WildUrb Buch "Wien geht 2´"
WildUrb "Polymorphe Züge"
 

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